Dignität (von lateinisch dignitas: Würde, Würdigkeit) bezeichnet:
- in der katholischen Theologie eine besondere Amtsposition bzw. Würdestellung in einem Kapitel, die aus klösterlichen Strukturen herrührt
- in der Medizin eine Eigenschaft von Tumoren, siehe Dignität (Medizin)
- in der Mathematik bis zum Ende des 19. Jahrhunderts den Exponenten, siehe Exponent (Mathematik)
Posted on June 1st, 2008 by admin
Filed under: Uncategorized | Comments Off
Karl-Heinz Leven (* 1959 in Uerdingen) ist ein deutscher Medizinhistoriker.
Leben
1977-1986 studierte er Medizin, Geschichte, sowie Klassische Philologie in Bonn und Düsseldorf. Er erhielt seine Approbation als Arzt 1985 und promovierte zwei Jahre später zum Doktor der Medizin. Seine Tätigkeit als Historiker begann er am militärhistorischen Forschungsamt Freiburg, sowie an den medizinhistorischen Instituten in Düsseldorf und Freiburg. 1993 habilitierte er in Medizin und Geschichte. Seit 2000 ist er außerplanmäßiger Professor am Institut für Geschichte der Medizin in Freiburg.
Als Altphilologe beschäftigt sich Leven mit der Erforschung der antiken Medizingeschichte. Weitere Forschungsschwerpunkte sind der hippokratische Eid, Seuchengeschichte, Medizin und Krieg, sowie Freiburger Medizingeschichte.
Siehe auch
Geschichte der Medizin
Posted on June 1st, 2008 by admin
Filed under: Uncategorized | Comments Off
Mit Goldstandard wird etwas bezeichnet, das bislang unübertroffen ist oder ein Ziel darstellt.
In der Medizin wird das jeweils beste Handeln bezüglich einer Krankheit als Goldstandard bezeichnet; der Begriff taucht in verschiedenen Zusammenhängen auf:
- für Methoden zum Nachweis oder Ausschluss einer Erkrankung
- für Therapien von Erkrankungen, insbesondere bei bestimmten Krankheitsstadien
- bei der Planung von Studien, siehe evidenzbasierte Medizin.
Posted on May 31st, 2008 by admin
Filed under: Uncategorized | Comments Off
Die Abkürzung SOFI bzw. Sofi steht für
- Das Soziologische Forschungsinstitut an der Georg-August-Universität Göttingen: SOFI (Göttingen)
- Sonnenfinsternis
- Spray-On Foam Isolation (Isolation durch aufgesprühtem Schaum)
- Swiss Organisation for Facilitating Investments (Förderung von Investitionsprojekten in Ländern der OECD; Sitz in Zürich)
Posted on May 31st, 2008 by admin
Filed under: Uncategorized | Comments Off
Ernst Ludwig Riepenhausen (* 1765 in Göttingen; † 28. Januar 1840 in Göttingen) war Kupferstecher.
Riepenhausen wurde Universitätskupferstecher in Göttingen und machte sich besonders bekannt durch seine Stiche nach William Hogarths Sittengemälden, die seit 1794 mit den Erklärungen von Georg Christoph Lichtenberg erschienen.
Posted on May 31st, 2008 by admin
Filed under: Uncategorized | Comments Off
Die Grone ist ein etwa 6 km langer, linker bzw. westlicher Zufluss der Leine im Stadtgebiet von Göttingen (Niedersachsen).
Der Bach entspringt am Gronespring unterhalb bzw. östlich des Stadtteils Hetjershausen, fließt durch den Stadtteil Grone, durchquert das Industriegebiet und mündet unterhalb bzw. nördlich des Hagenbergs (174 m ü. Normalnull) in die von Süden kommende Leine.
Posted on May 31st, 2008 by admin
Filed under: Uncategorized | Comments Off
Werner Otto Carl Creutzfeldt (* 11. Mai 1924 in Kiel; † 30. August 2006 in Göttingen) war ein deutscher Internist und ehemaliger Direktor der Abteilung Gastroenterologie und Endokrinologie der Universität Göttingen.
Er ist ein Sohn von Hans-Gerhard Creutzfeldt, nach dem die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit benannt ist.
Leben
Werner Creutzfeldt wuchs in Berlin auf. 1942 trat er der Marine bei und leistete dort bis 1945 Dienst. Sein Medizinstudium absolvierte er an den Universitäten Freiburg, Kiel und Tübingen. 1950 promovierte er am Anatomischen Institut in Kiel und habilitierte sich 1957 in der Inneren Medizin in Freiburg bei Ludwig Heilmeyer. 1964 erhielt er einen Ruf der Universität Göttingen und übernahm dort in der Folge den Lehrstuhl für Innere Medizin. Spätere Rufe der Universitäten Gießen und Freiburg konnten ihn nicht zu einem Wechsel veranlassen. 1992 wurde Werner Creutzfeldt emeritiert.
Werk
An der Göttinger Universitätsklinik hat Creutzfeldt das Departmentsystem der Inneren Medizin eingeführt. In einem Departmentsystem liegt die Verantwortung für die Erforschung, Lehre und Patientenversorgung spezieller Erkrankungen bei selbstständig arbeitenden Abteilungen mit Stammpersonal. Innerhalb der Fakultäten ergeben sich durch diese Selbstverwaltung gewisse Vorteile.
In seiner Forschung beschäftigte er sich unter anderem mit Peptidhormonen. In seiner Arbeitsgruppe erschienen wegweisende Arbeiten zum “Inkretinkonzept”, zum GIP (”gastric inhibitory polypeptide”) und zum GLP-1 (”glucagon-like peptide 1″).
Posted on May 31st, 2008 by admin
Filed under: Uncategorized | Comments Off
Die Lutter ist ein rechter bzw. östlicher Nebenfluss der Leine im Landkreis Göttingen bzw. in Göttingen, Südniedersachsen (Deutschland).
Der Bach entspringt im Südteil des Göttinger Walds. Er fließt in überwiegend nordwestlicher Richtung durch Herberhausen und entlang der Bundesstraße 27, die dort den Namen „An der Lutter“ trägt, durch Weende (beides Stadtteile Göttingens). Die Lutter mündet im Nordwestteil der Stadt nördlich einer Kläranlage in die von Süden kommende Leine.
Posted on May 31st, 2008 by admin
Filed under: Uncategorized | Comments Off
Die Drainage, auch Dränage geschrieben, oder besser Dränung ist eine Form der Entwässerung.
Der Ausdruck wird verwandt:
- in der Medizin beim Entwässern von Wunden, siehe Drainage (Medizin)
- als Autogene Drainage in der Medizin als Atemhilfstechnik
- beim Entwässern von (landwirtschaftlichen) Flächen, siehe Drainage (Boden)
- beim Entwässern von Pflanzgefäßen im Gartenbau, siehe Drainage (Gartenbau)
- beim Feuchteschutz von Gebäuden, siehe Drainage (Bau)
Posted on May 30th, 2008 by admin
Filed under: Uncategorized | Comments Off
| Lage
|
| VWA Göttingen
|
| Akademieleiter: |
Wolfgang Meyer
|
| Geschäftsführer: |
Jens Schmidt
|
| Absolventen: |
115 (2006)
|
| Dozenten: |
ca. 70
|
| Anschrift: |
Gothaer Platz 2 37083 Göttingen
|
Die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Göttingen (kurz: VWA Göttingen) ist seit 1936 in der Aus- und Weiterbildung von in der Wirtschaft und Verwaltung Tätigen aktiv.
Die Studiengänge in der Ausbildung werden von der Berufsakademie Göttingen, die sich in Trägerschaft der VWA Göttingen befindet, durchgeführt.
Das Studium an der VWA Göttingen bietet die Möglichkeit, sich neben dem Beruf weiterzubilden, da die Vorlesungen in der Regel zweimal pro Woche abends (18:15 - 21:30 Uhr) stattfinden.
Überdies ist an der Berufsakademie seit dem 12. Juli 2005 akkreditiert:
- Bachelor of Business Administration (B.A.)
Posted on May 30th, 2008 by admin
Filed under: Uncategorized | Comments Off
Der Begriff Polyphagie (griech., poly = „viel“, phagein = „essen“) wird in zwei verschiedenen Zusammenhängen gebraucht:
- als Bezeichnung für ein breites Nahrungsspektrum eines Tieres, das keine Nahrungsspezialisierung zeigt und sowohl pflanzliche als auch tierische Nahrung zu sich nimmt, siehe Allesfresser
- in der Medizin für einen krankhaft gesteigerten Appetit oder eine krankhaft gesteigerte Nahrungsaufnahme, siehe Polyphagie (Medizin).
Posted on May 30th, 2008 by admin
Filed under: Uncategorized | Comments Off
Heinrich Schipperges (* 17. März 1918 in Kleinenbroich bei Düsseldorf; † 10. Mai 2003 in Dossenheim bei Heidelberg) war ein deutscher Medizinhistoriker und Medizintheoretiker.
Leben
Er studierte Philosophie und Psychologie in Tübingen sowie Medizin, Arabistik und Islamwissenschaften in Bonn. Er promovierte in Medizin und Philosophie. Nach seiner Ausbildung zum Facharzt für Neurologie und Psychiatrie in Zürich und Kiel habilitierte er sich für das Fach Medizingeschichte mit einer Arbeit zur Rezeption und Assimilation der arabischen Medizin durch das lateinische Mittelalter. 1961 übernahm er den Heidelberger Lehrstuhl für Geschichte der Medizin.
Leistungen
Zu seinen Veröffentlichungen (darunter einhundert Bücher) gehören Arbeiten zu Hildegard von Bingen, zur theoretischen Pathologie, zu Verbindungen zwischen Medizin und Theologie, Philosophie, Literatur, zu aktuellen Themen von Krankheit und Leiden und zu vielem mehr.
Ehrungen
Schipperges war Mitglied zahlreicher Akademien und erhielt zahlreiche Ehrungen und Preise (unter anderem Ehrendoktor der Universität Complutense Madrid, Paracelsus Medaille, Bundesverdienstkreuz 1. Klasse).
Posted on May 30th, 2008 by admin
Filed under: Uncategorized | Comments Off
Johann Friedrich Gmelin (* 8. August 1748 in Tübingen; † 1. November 1804 in Göttingen) war ein deutscher Mediziner und Naturwissenschaftler. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „J.F.Gmel.“.
Der älteste Sohn Philipp Friedrich Gmelins und Vater des Chemikers Leopold Gmelin studierte in Tübingen Medizin und promovierte 1769 zum Doktor der Medizin. Eine Studienreise führte ihn durch Holland, England und Österreich. Für kurze Zeit arbeitete er als außerordentlicher Professor der Medizin in Tübingen, bevor er 1773 einem Ruf als Professor für Philosophie und außerordentlicher Professor für Medizin nach Göttingen folgte. 1778 rückte er zum ordentlichen Medizinprofessor auf und erhielt zusätzlich die Professur für Chemie, Botanik und Mineralogie.
1783 richtete Gmelin in seinem Wohnhaus in der Hospitalstraße eines der ersten „öffentlichen“ Labore ein, in dem Friedrich Stromeyer 1805 erstmals ein chemisches Praktikum für Studenten einführte.
Gmelin wirkte hauptsächlich als Autor von Lehrbüchern über Chemie, Pharmazie, Mineralogie und Botanik. 1788 veröffentlichte er die 13. Ausgabe Carl von Linnés Systema naturae.
Die strauchförmig wachsende Wermut-Art Artemisia gmelinii wurde zu Ehren von Johann Friedrich Gmelin benannt.
Zu seinen Studenten gehörten Carl Friedrich Kielmeyer, Friedrich Stromeyer und Wilhelm August Lampadius.
Johann Friedrich Gmelin liegt auf dem Albani-Friedhof (Cheltenhampark) in Göttingen begraben.
Posted on May 30th, 2008 by admin
Filed under: Uncategorized | Comments Off
Retention (lat. retentio = Zurückhalten) ist ein Begriff
- aus der Papiermacherei: Retention (Papiermacherei)
- in der Wasserwirtschaft: Retention (Wasserwirtschaft)
- in der Medizin: Retention (Medizin)
- im Rechtswesen: Retention (Recht)
- aus dem Personalmanagement: Retention Management
- aus der Mikroelektronik: Retention (NVRAM), auch Data Retention
- in der Zahnmedizin: Retention (Zahnmedizin)
- in der Chemie, siehe: Nukleophile Substitution
Posted on May 30th, 2008 by admin
Filed under: Uncategorized | Comments Off
Florenz Sartorius (* 1846; † 1925 in Göttingen) war ein deutscher Mechaniker und Unternehmer.
Florenz Sartorius erhielt eine vierjährige Ausbildung beim Göttinger Universitätsmechaniker Apel. Nach der Gesellenprüfung begab er sich zur Weiterbildung auf Wanderschaft.
Am 1. Juli 1870 eröffnete er in Göttingen seine feinmechanische Werkstatt F. Sartorius, die als Beginn des Sartorius Konzerns angesehen werden kann.
Der Erfolg seines Unternehmens gründete sich vor allem auf eine neuartige, kurzarmige Analysenwaage.
Posted on May 30th, 2008 by admin
Filed under: Uncategorized | Comments Off